news 27.09.2006
Genau 3 Tage wollten die Zander nicht so recht beißen und genau in dieser Zeit hatte ich 3 Angler aus Baden-Württemberg bei mir zu Gast. Trotzdem ist das Ergebnis fast durchschnittlich gut.
 

 großer dunkler Zander aus der Elbe

Testangeln auf Zander im Elbe-Havelkanal

Dabei fing alles sehr viel versprechend an. Am Donnerstag wollte ich die ausgewählte Kanal- und Elbstrecke noch mal ausgiebig testen, aber zur Elbe bin ich nicht mehr gekommen, da im Kanal richtig die Post abging. Sieben Zander von 40 bis 82 cm und ein 85er Hecht waren ein sehr gutes Ergebnis.Nicht auszudenken, hätte ich die vielen Fehlbisse noch verwandeln können, wären es mindestens 20 Zander geworden.

Die Elbtalauen im Mittellauf der Elbe

Am Samstag drehte der Wind auf Ost und pustete mit Windstärke 4 und das Schlimmste, es blieb die ganzen 3 Tage so. Bei diesen Bedingungen war uns allen klar, wird es schwer werden die Zander zum Biss zu verleiten. Zumindest konnten Markus, Tobias und Steffen 6 Zander und einen Rapfen fangen. So richtig ins Schwärmen gelangten die drei, als wir das erste Mal übern Deich fuhren. Vor uns breiteten sich die Elbauen aus und mittendrin bahnte sich die Elbe ihren Weg. Auch für mich immer wieder auf`s Neue ein herrlicher Anblick. Die Elbe hat wirklich ein Fischpotenzial das begeistern kann, aber auch landschaftlich einmalig ist und trotzdem kann man auch hier Schneidertage erleben, aber mal ehrlich, genau das ist doch der Reiz beim Angeln.

Das richtige Wetter zum Zanderangeln

Am Abreisetag änderte sich das Wetter. Der Wind drehte auf West in Windstärke 1, die Sonne brannte nicht mehr so und es war bewölkt. Da ich Gewissheit haben wollte ob die magere Ausbeute am Wetter gelegen hat, stand ich ab Mittag wieder allein an der Elbe und befischte dieselbe Strecke wie die Tage zuvor. Mir viel sofort auf, es war viel mehr Aktivität im Wasser. Es buckelten große Brassen an der Oberfläche, überall waren kleine Wasserkringel von Kleinfischen zu sehen und fast an jedem Buhnenkopf ließen Rapfen die Brutfische auseinander spritzen. Es dauerte etwa eine Stunde bis der erste Zander von 62 cm gelandet war. Danach folgten noch bis zum Abend 3 weitere Zander bis 80 cm und 2 Hechte von 78cm und 86cm. Fazit: Auch an der Elbe springen die Fische nicht von alleine in den Kescher, aber die Chance ist recht groß, ein erlebnisreiches Wochenende zu verbringen, an das man sich noch gerne und lange zurück erinnert. Köder waren Kopyto, USA Shad 13 cm und Sea Shad. Je nach Strömung und Wind kamen Bleigewichte zwischen 10 g und 20 g zum Einsatz.

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