Saisoneröffnung der Angeltouren mit Hindernissen
Der Start der Zandersaison nach der Schonzeit am 1. Juni war wettertechnisch eine echte Herausforderung. Von Dauerregen über Wind bis hin zum Sonnenbrand war alles dabei. Doch Ausdauer zahlt sich aus: Gemeinsam mit Kay und Gästen wie Thomas konnten wir nach harter Arbeit und viel „Strecke machen“ doch noch die ersten Fangfotos der Saison sichern.
Von Hochwasser-Action bis zum Ausnahmefisch
Egal ob der Pegel steigt oder die Sonne brennt – an der Elbe und den umliegenden Kanälen ist aktuell ordentlich Bewegung im Wasser. Während wir uns zum Saisonstart nach der Schonzeit erst durch das Hochwasser kämpfen mussten, belohnen uns die Reviere jetzt mit brachialen Drills und echten Sternstunden beim Zanderangeln.
Flexibilität beim Zanderangeln
Wenn die Elbe steigt, liefert der Kanal.
Wenn die Elbe mal wieder „nasse Füße“ hat und das Angeln in den Buhnen unmöglich macht, ist der Elbe-Havelkanal die Bank schlechthin. Wer denkt, hier gibt es nur Beton, der irrt – die Natur holt sich alles zurück, inklusive Biber und kampfstarker Stachelritter.
- Kanalzander sind keine Mimosen: Die Bisse kommen extrem aggressiv und die Kampfkraft ist meist stärker, als man es vom klassischen Zanderdrill kennt.
- Struktur ist King: Schon minimale Kanten oder der Übergang von Steinschüttung zur Spundwand sind für jeden Räuber gute Standplätze.
- Köder-Tipp: Schlanke 10 cm Shads in variierenden Farben waren zuletzt der absolute Bringer.
Zander-Guiding Erfolge an der Elbe
Der erste Zander und direkt ein „Männerfisch“
Nichts schlägt das Gefühl, wenn ein Plan zu 100 % aufgeht. Beim Einzelguiding mit Stephan stand die Theorie zur Köderpräsentation im Vordergrund, bevor es an die Buhnen ging.
- Vom Anfänger zum Profi: Nach kurzer Einweisung in die Köderführung saß die Technik perfekt.
- 90 cm pures Gold: Stephan hat den Vogel abgeschossen. Ein fetter Zander von genau 90 cm auf einen 13 cm Shad – ein Einstand, den man so schnell nicht vergisst!
Rapfen-Alarm & Herzschlag-Drills an der Strömungskante
Wer sagt eigentlich, dass es immer nur Zander sein muss? Wenn die Glasaugen mal eine Pause machen, sorgen die „Schaumschläger“ für Adrenalin pur.
- Rapfen auf Doping: Die Silberpfeile sind aktuell extrem aktiv und reißen beim Einschlag meterweise Schnur von der Rolle. Ein Drill, der alles fordert!
- Pech an der Kante: Leider gehört auch das dazu – ein geschätzt kapitaler Meterzander stieg kurz vor der Landung an der Strömungskante aus. Aber das ist Angeln: Die Hoffnung auf den nächsten Riesen bleibt!
Bock auf deine eigene Tour?
Egal ob wir die Zander in den Elbbuhnen suchen oder den Kanalzandern auf den Zahn fühlen – ich zeige dir, wie du den Köder perfekt präsentierst. Melde dich für ein Guiding und lass uns gemeinsam den nächsten „Männerfisch“ verhaften!
Fotogalerie vom Zanderangeln an der Elbe aus dem Jahr 2006













