Kapitaler Zander zu Saisonbeginn
Die Saison 2016 hat uns mal wieder gezeigt, dass an der Elbe alles möglich ist. Wir starteten mit einem Paukenschlag in den Juni, nur um kurz darauf zu erleben, wie die Mittelelbe bei historischem Niedrigwasser zur taktischen Herausforderung wurde. Wer hier erfolgreich sein wollte, musste alles in die Waagschale werfen. Obwohl der Pegel der Elbe schon früh sank, war der Saisonbeginn einfach grandios.
Großzander & Waller-Drill: Ein Traumstart im Juni sorgte gleich zu Saisonbeginn für spannende Drill-Action an der Elbe.
Frequenz & Größe: Die Bissfrequenz war hervorragend. Neben vielen Zandern im Bereich von 45 cm bis 55 cm krönte ein kapitaler 95 cm Großzander den Tag.
Adrenalin am Boot: Ein 1,15 m Waller an der leichten Spinnrute sorgte für Schnappatmung und einen spektakulären Drill. Solche Momente beim Zanderguiding vergisst man so schnell nicht!
Wenn die Elbe zum "Sichtgewässer" wird
Im Juli und August änderte sich das Blatt. Das Niedrigwasser brachte die Strömung in den Buhnen fast zum Erliegen.
Die Herausforderung: Das Wasser wurde extrem sichtig – ein echter Nachteil beim Angeln auf die lichtscheuen Zander. Die Fische zogen sich in die harte Strömung des Hauptstroms zurück, wo sie nur schwer zu finden und noch schwerer zu beangeln waren.
Charakterfrage: In dieser Zeit war Ausdauer die wichtigste Eigenschaft. Wer bei seiner Angeltour die Erwartungen herunterschraubte und hochkonzentriert blieb, konnte der Elbe dennoch den einen oder anderen wertvollen Fisch entlocken.
Ausblick: Hoffnung auf den Raubfischherbst
Die schwierigen Bedingungen im Sommer steigerten nur die Vorfreude auf den Herbst. Wir wissen: Unbeständiges Wetter und steigende Pegel bringen wieder Trübung und Sauerstoff ins Wasser – die perfekte Formel für das nächste „Tok“ in der Rute.
Lerne das Zanderangeln auch bei schwierigen Bedingungen
Fotogalerie vom Zanderangeln an der Elbe aus dem Jahr 2016















