Abwechslung bei den Angel-Elbtouren
Das Jahr 2024 war ein echtes Extrem-Jahr an der Elbe! Von „Schwitzewetter“ bei 33 Grad bis hin zu massiven Flutwellen war alles dabei. Wer dieses Jahr beim Zanderangeln erfolgreich sein wollte, brauchte Waden aus Stahl und eine ordentliche Portion Elb-Enthusiasmus.
Zanderguiding 2024: Zwischen Flutwellen, „Elbtorturen“ und PB-Regen
Die Saison 2024 startete in Sachsen-Anhalt unter idealen Vorzeichen: Hoher Wasserstand und warmes Wetter lockten die Stachelritter direkt in die Elbbuhnen. Doch wie so oft an der Mittelelbe, mussten wir uns jeden Fisch hart erarbeiten – egal ob bei brütender Hitze oder steigenden Pegeln.
Der Zandersaisonstart - „Zuppeln“ an der Kante
Durch den hohen Wasserstand zum Auftakt verlagerten sich die Hotspots. Da in den Buhnen überall Bewegung war, kamen fast alle Bisse deshalb auch in den Buhnen. Ein Traum für jeden Gast, der die feine Köderführung liebt!
PB-Alarm: Ein besonderes Highlight war ein Gast, der seinen persönlichen Rekord (PB) an nur einem Tag gleich dreimal verbesserte. Besser kann eine Angeltour nicht laufen!
Die „Elbtortur“ - Zanderangeln bei 33 Grad
Der Sommer forderte uns alles ab. Bei Temperaturen weit über 30 Grad hieß es oft: Strecke machen oder Schneider bleiben.
10 km Elbmarsch: Um bei Niedrigwasser die Fische zu finden, waren Märsche durch mannshohe Brennnesseln und Disteln an der Tagesordnung. Wenn dann in der Mittagshitze der „Zanderklopper“ einsteigt, ist jede Schweißperle vergessen.
Taktik-Tipp: Im trüben Sommerwasser suchen wir die Zander jetzt in Buhnen mit viel Strömung und Struktur. Sind keine interessanten Buhnen zu finden, dann kann man auch direkt im Hauptstrom die Köder anbieten.
Seltene Fischarten beim Zanderangeln an der Elbe
Überraschungen in der Elbtalaue: Selten, seltener, Barbe!
Neben der gewohnten „Elbräubervielfalt“ (Zander, Hecht, Barsch, Rapfen) gab es 2024 echte Exoten-Drills:
- Die Power-Barbe: Nach 15 Jahren knallte endlich mal wieder eine Barbe brachial auf den Gummifisch – ein Drill, der dem Tackle alles abverlangte.
- Der Silberkarpfen-Krimi: Ein gehakter Silberkarpfen von gut einem Meter sorgte für eine spektakuläre Flucht und Schnappatmung beim Fänger.
Hochwasser-Poker und Herbst-Ausblick
Gegen Ende der Saison wirbelten Flutwellen den Plan ordentlich durcheinander. Doch für Kenner der Region bietet die Elbe selbst bei Hochwasser eine Handvoll Spots auf 40 km Strecke, die Fisch fast garantieren.
- Wiesen-Angeln: Wenn die Buhnen untergehen, stehen die Rapfen oft direkt über der Grasnarbe. Eine „Rapfenparty“ der Extraklasse!
- Nachwuchsförderung: Besonders am Herzen lag mir 2024, auch die Jungangler für unseren Sport zu begeistern. Nichts schlägt das Leuchten in den Augen beim ersten Elbzander.
Bist du bereit für unvergessliche Angelerlebnisse?

















