Waller-Drillvideo an der Elbe
Die Saison 2025 an der Mittelelbe war ein Jahr der Premieren und der unvergesslichen „Elberlebnisse“. Trotz extremer Hitzephasen und Niedrigwasser haben wir bewiesen, dass man mit dem richtigen Riecher und unermüdlichem Einsatz selbst in schwierigen Phasen Sternstunden erleben kann.
Saisonstart & Video-Premiere: Drill auf Biegen und Brechen
Der Juni startete klassisch mit glücklichen Gesichtern und den ersten Stachelrittern beim Zander-Guiding. Doch 2025 gab es ein technisches Upgrade:
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- GoPro-Action: Erstmals konnte ich die spektakulären Drills in bewegten Bildern festhalten. Gleich der erste Einsatz der Kamera wurde zum Härtetest – ein gewaltiger Wels brachte das Gerät ans Limit. Ein Fisch von solchem Kaliber und Gewicht, dass ein Uferfoto unmöglich war!
- Barben-Sensation: Was jahrelang eine Seltenheit war, scheint sich zum Trend zu entwickeln. Nach der Barbe im Vorjahr konnten wir auch 2025 wieder eine dieser kampfstarken Fische verhaften – ein brachialer Drill, den man normalerweise nicht in unserer Region erwartet.
Hitze-Zander an der Elbe
Hitze-Taktik: 37 Grad und knietief zum Erfolg
Wenn das Thermometer die 30-Grad-Marke knackt, wird es am Wasser einsam – aber oft auch erfolgreich.
Badeschuhe statt Wanderstiefel: Bei extremer Hitze hieß es: Ab ins Wasser! Knietief in der Elbe stehend, konnten wir die Zander in den tiefen 3-Meter-Bereichen und die Rapfen in der Strömung überlisten.
PB-Regen: Trotz (oder gerade wegen) der harten Bedingungen konnten einige Gäste ihren Zander- und Rapfen-PB gleich mehrfach verbessern. Ein riesiges Kompliment an alle „Elbenthusiasten“, deren Schrittzähler bei diesen Touren heiß gelaufen sind!
Raubfischangeln an der herbstlichen Elbe
Herbst-Highlight: Der 107 cm Ausnahme-Esox
Als die Temperaturen fielen, schlug die Stunde der Hechte. Der Herbst 2025 präsentierte sich extrem „hechtlastig“ mit beeindruckenden Durchschnittsgrößen.
Selbst-Guiding mit Erfolg: Eine krankheitsbedingte Absage nutzte ich für eine Solo-Tour bei Kaiserwetter. Die Belohnung? Ein neuer Elbehecht-PB von sagenhaften 107 cm!
Never give up: Auch 2025 gab es die harten Tage ohne Anzeichen von Leben im Fluss. Doch wer bis zur letzten Buhne durchhält, wird belohnt – so wie Sebastian, der nach 8 Stunden Flaute in den letzten 10 Minuten Zander und Hecht im Doppelpack serviert bekam.
Fazit 2025: Entschleunigung in der Elbtalaue
Ob beim gezielten Rapfen-Angeln mit Stammkunde Marius oder beim herbstlichen Entspannen am Ufer: Angeln an der Elbe ist und bleibt unbezahlbar. Wir haben die Herausforderungen von Niedrigwasser und fehlender Rückströmung gemeistert, indem wir die Fische dort gesucht haben, wo sie Sauerstoff finden – direkt in der harten Hauptströmung.
Bock auf Zander-Guiding 2026?

















