Vom Juni-Hoch zum Herbst-Anlauf
Das Jahr 2017 hat uns mal wieder die klassische Elbe-Dramaturgie serviert. Wer den Juni voll genutzt hat, konnte absahnen, während der Hochsommer uns die Zähne ausbeißen ließ. Doch der Herbst steht vor der Tür und die Vorzeichen könnten kaum besser sein.
Der Juni - Die Bank für Stachelritter und Bartelträger
Wie fast jedes Jahr im Mittellauf der Elbe war der Juni auch 2017 das absolute Highlight für jeden, der beim Zanderguiding auf Frequenz und Größe aus war.
- Zander-Segen: Wir konnten eine ganze Reihe schöner Fänge verbuchen. Die Glasaugen waren in den Buhnen extrem aktiv.
- Waller-Beifang: Wer im Juni mit Gummifisch unterwegs ist, muss immer mit dem "Urian" rechnen. Auch dieses Jahr gab es wieder ordentlich Action mit Wallern, die unsere Zanderruten an die Grenze brachten.
Sommerloch und Wetter-Pech beim Zanderangeln
Ab August wurde es zäh. Sinkende Pegel und steigende Wassertemperaturen schickten die Zander in den Energiesparmodus.
- Harte Geduldsprobe: Das bekannte Sommerloch hat uns voll erwischt. Wenn die Elbe fast steht, wird es beim Zanderguiding zur echten Herausforderung, die Fische zum Zupacken zu bewegen.
- Zwangspause: Ende September/Anfang Oktober hat uns dann leider das Wetter einen Strich durch die Rechnung gemacht. Sturm und Starkregen sorgten dafür, dass wir einige geplante Angeltouren aus Sicherheitsgründen verschieben mussten.
Goldener Herbst im Visier
Die gute Nachricht zum Schluss: Der Regen der letzten Tage war ein Segen für den Fluss!
Pegel steigt: Der Wasserstand der Elbe klettert wieder nach oben. Das bringt frischen Sauerstoff und die nötige Trübung, was die Beißlaune der Zander sofort verbessert.
Herbst-Power: Jetzt, wo sich ruhiges Herbstwetter einstellt, stehen die Chancen auf kapitale Zander in der Elbtalaue wieder extrem gut.
Nutze das Herbsthoch für deinen Traumfisch!
Fotogalerie vom Zanderangeln an der Elbe aus dem Jahr 2017















