Trübes Wasser – Zander beißen
Das Jahr 2020 war ein echtes Paradebeispiel für konstante Fänge und beeindruckende Naturschauspiele in der Elbtalaue.
Die Saison bot für jeden Raubfischfan das passende Highlight. Von idealen Bedingungen nach der Schonzeit bis hin zum goldenen Herbst mit neuen Bestmarken – wer mit auf Angeltour kam, erlebte die Elbe von ihrer besten Seite.
Saisonstart nach Maß - Ideale Bedingungen im Juni
Der Juni startete genau so, wie man es sich als Angel-Guide wünscht.
Trübes Wasser, hungrige Fische: Der perfekte Wasserstand sorgte für ordentlich Druck in den Buhnen. Dank der idealen Trübung waren die Zander auch am helllichten Tag im absoluten Jagdmodus.
Frequenzbringer: Die Bissausbeute beim Zanderguiding war überdurchschnittlich gut, da die Räuber durch den hohen Sauerstoffgehalt extrem agil waren.
Hechtherbst - Wenn das Wasser aufklart
Anfang Oktober änderte die Elbe ihr Gesicht. Das Wasser wurde sichtig, was die Karten im Angelrevier neu mischte.
- Hecht-Spektakel: Mit dem kühleren Wasser und der höheren Sichtigkeit übernahmen die Hechte die Führung in der Fangstatistik. Aggressive Attacken und tolle Drills standen auf der Tagesordnung.
- Barsch & Rapfen: Auch die Dickbarsche wurden munterer, während die Elbrapfen zwar die Gummifische attackierten, sich aber als wahre Entfesselungskünstler erwiesen.
Highlights über und unter Wasser
Jede Angeltour im goldenen Herbst hatte ihr ganz persönliches Highlight – sei es der erste Zander der Karriere, oder ein neuer „Personal Best“ (PB). Doch auch neben dem Zanderangeln bot die Natur Gänsehautmomente:
Adler-Jagd: Wir wurden Zeuge, wie ein gewaltiger Seeadler direkt neben dem Boot eine Ente attackierte. Solche Erlebnisse machen das Angeln in der unberührten Natur der Elbe erst zu dem, was es ist.
Optimale Pegel: Trotz erster Minusgrade in der Nacht blieb der Wasserstand stabil – perfekte Voraussetzungen, um auch spät im Jahr noch kapitale Fische zu verhaften.
Hol dir dein persönliches Highlight!













