Sommerloch beim Zanderangeln an der Elbe?
Das Jahr 2021 brach mit der Tradition der trockenen Vorjahre. Ein anhaltend hoher Wasserstand bescherte uns in der Elbtalaue Bedingungen, die das Anglerherz höher schlagen ließen. Wenn die Buhnen ordentlich Druck bekommen, erwachen die Stachelritter zum Leben!
Hochwasser-Sommer - trübes Wasser, gierige Zander
Während die Sommermonate Juli und August normalerweise als "Saure-Gurken-Zeit" gelten, hat der hohe Elbepegel dieses Jahr das Blatt gewendet.
- Sauerstoff-Boost: Die starke Durchströmung und die perfekte Trübung sorgten dafür, dass die Zander selbst bei praller Sonne im Flachen raubten.
- Starke Durchschnittsgrößen: Neben vielen Fischen um die 50 cm konnten wir beim Zanderguiding auch im Hochsommer echte Kracher bis 80 cm mit dem Gummifisch aus der Strömung kitzeln.
Angelguiding-Krimi an der Elbe
Wenn der "Hänger" plötzlich wegschwimmt.
Auch Stammkunde Marius musste erleben wie launisch die Elbe sein kann. Trotz akribischer Vorbereitung beim Testangeln (5 Zander am Vortag!) wurde es am Guiding-Wochenende plötzlich knallhart.
Verpasste Chancen: Marius erlebte den Klassiker – ein vermeintlicher Hänger entpuppte sich nach Sekunden als massiver Fisch, der ohne Anhieb leider ausschlitzte. Doch Hartnäckigkeit zahlt sich aus: Marius konnte später noch einen kampfstarken Elbzander auf Gummifisch überlisten.
Artenreichtum: Bei einer anderen Zandertour machten wir das Trio voll und landeten Barsch, Hecht und Zander. Auch wenn die ganz großen Fische diesmal ausblieben, zeigt das doch die enorme Artenvielfalt der Mittelelbe.
Das "Dicke Ende" - einen Tag später beim Zanderangeln
Dass die Fische da waren, bewies die Nachkontrolle: Nur einen Tag später knallte bei mir ein 82er Zander auf den Köder. Das ist Angeln pur – man muss zur richtigen Zeit am richtigen Spot sein!
Bist du bereit für dein Angelabenteuer an der Mittelelbe















