Ausnahmefänge an der Mittelelbe
Die Saison 2012 hat eines ganz deutlich gezeigt: Die Elbe schenkt einem nichts, aber wenn sie liefert, dann richtig! Von extremen Niedrigwasser-Phasen bis hin zu spektakulären Ausnahmefängen war bei jeder Angeltour volle Konzentration gefragt.
Juni-Highlight: Brutale Bisse aus dem Nichts.
Der Juni startete mit einer gewaltigen Durchschnittsgröße, forderte aber Sitzfleisch.
90er-Marke im Visier: Wir konnten mehrere kapitale Stachelritter bis 89 cm verhaften. Das Besondere: Die Bisse kamen staubtrocken und extrem hart – echtes Suchtpotenzial für jeden Fan beim Zanderangeln!
Durchhalten ist Pflicht: Zwischen den Highlights lagen oft Stunden ohne Kontakt. Hier trennt sich die Spreu vom Weizen: Nur wer fokussiert bleibt, verwandelt den einen entscheidenden Einschlag.
Tackle-Tipp: Angelruten mit einer sensiblen Spitze und einer straffen Aktion sind Gold wert, um den Anhieb sicher zu setzen.
Hechtzeit und Waller-Riesen in der Elbe
Sobald die Temperaturen im September sanken, meldeten sich die Entenschnäbel zurück.
- Esox-Comeback: Nach dem Sommerloch bissen die Elbhechte wieder aggressiv. Mit Ködern wie dem Illex Nitro Shad oder dem Ammonite Shad konnten wir die Räuber aus der Reserve locken.
- Waller-Giganten: Auch unsere Wels-Spezis schlugen zu – ein prachtvoller 1,90 m Urian markierte die Saison-Bestmarke in der Elbtalaue. Video einfügen
Elblachse beim Zanderangeln
Ein absolutes Unikum erlebten wir im November. Trotz klarem Wasser und niedrigem Pegel bot die Elbe eine beeindruckende Artenvielfalt:
Silberbarren: Gleich zwei Lachse (76 cm und 86 cm) gingen beim Zanderguiding als Beifang ans Band – einer auf Blinker, einer sogar auf Gummifisch!
Fair Play: Da Lachse in Sachsen-Anhalt ganzjährig geschont sind, wurden beide Schönheiten nach einem kurzen Erinnerungsfoto unbeschadet zurückgesetzt. Ein tolles Zeichen für die Wasserqualität unserer Elbe!
Bereit für das nächste Angelabenteuer?













